Nur ein Beispiel: Grünschnitt-Entsorgung
Vor inzwischen schon einigen Jahren wurden die Gebühren für die Restmüll-Entsorgung mehr als verdoppelt. Das ist das Eine.
Das Andere ist, wie sich die Leistungen seitdem entwickelt haben.
Beispielhaft herausgegriffen sei hier die Annahnme/Abholung von privatem Grünschnitt:
FRÜHER gab es in nahezu jedem Stadtteil eine offene Sammelstelle, wo man zu jeder Zeit Grünschnitt anliefern konnte. HEUTE gibt es, außer dem Wertstoffhof in der Metternichstraße – für eine Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern – noch genau EINE Annahmestelle, die in der Woche ganze ZWEI STUNDEN zur Anlieferung geöffnet ist.
Für die Abholung zuhause, auf die man ab der Anmeldung im Schnitt 6 Wochen warten muss, wurde nun auch noch das maximale Behältergewicht von 30 auf 15(!) Kilo abgesenkt. Das ist vollkommen welt- und praxisfremd und absolut lächerlich! Es gibt im realen Leben praktisch KEINEN Grünabfallbehälter, der – gefüllt – weniger als 15 Kilo wiegt! Und die Behälter werden normalerweise von zwei Personen in den Wagen entleert. Ist diesen Leuten tatsächlich nicht zuzumuten, mehr als 7,5 Kilogramm ca. 1,5m anzuheben? Dann wäre ich nahezu täglich mit meinen Einkauftaschen überfordert. Und die muss ich nicht nur über 3 Meter vom Gehsteig in einen LKW verfrachten.
Warum macht man sich nicht einfach so ehrlich und steht offen dazu, dass man schlicht keinen Bock mehr auf die kostenlose private Abholung hat? Dann wüssten die Kunden wenigstens, woran sie sind.







